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Le groupe de résistance La rose blanche - Membres et objectifs (document en anglais)

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Par   •  3 Avril 2012  •  1 482 Mots (6 Pages)  •  6 434 Vues

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Die Weiße Rose

Die Weiße Rose war eine Münchener Widerstandsgruppe während des Zweiten Weltkrieges, die von Hans Scholl gegründet wurde. Die Mitglieder der Weißen Rose verfassten, druckten und verteilten Flugblätter, durch die sie die Deutschen und vor allem ihre Kommilitonen zum Widerstand anregen wollten.

1. Die Mitglieder

Die Weiße Rose bestand aus fünf Studenten der Münchner Universität, einem Professor und

noch anderen Mitgliedern (z.B. Freunden oder Unbekannten). Die hier genannten Personen waren aber die Hauptakteure der Gruppe.

 Hans Scholl wurde am 22. September 1918 geboren. Er war der Gründer dieser Gruppe. Anders als seine drei Freunde und Mitglieder der Weißen Rose Alexander Schmorell, Christoph Probst und Willi Graf, war Hans als Jugendlicher ein begeisterter Anhänger Hitlers und seiner Jugendgruppen gewesen. Trotz der frühen Warnungen seines Vaters begann Hans sich erst 1936 von Hitler abzuwenden.

Eigene Erfahrungen und Hitlers Umgang mit den Juden hatten ihm die Augen geöffnet. Eine rein seelische Abkehr reichte ihm nicht und nach anfänglichen Zweifeln, auch religiösen, gründete Hans Scholl im Juni 1942 die Widerstandsgruppe Weiße Rose.

 Alexander Schmorell wurde am 16. September 1917 in Russland geboren. Er war das wahrscheinlich am wenigsten bekannte Mitglied, aber auch eines der wichtigsten. Zusammen mit Hans hatte er sich für den aktiven Widerstand entschieden und verfasste mit ihm die ersten Flugblätter. Ihn bestürzte Hitlers Umgang mit den Menschen, vor allem die Behandlung der Juden.

 Christoph Probst wurde am 6. November 1919 geboren. Da Probsts Stiefmutter Jüdin war, hatte er Hitler von Anfang an verabscheut. Es gibt bis heute nur einen konkreten materiellen Beweis für seine Beteiligung, den Entwurf für das sechste Flugblatt, den Hans bei seiner Verhaftung bei sich hatte. Probst wurde von den anderen Mitgliedern soweit es ging aus den Aktionen der Weißen Rose herausgehalten, weil er als einziges Mitglied eine Frau und Kinder hatte und nicht in München lebte.

 Willi Graf wurde am 2. Januar 1918 geboren. Graf hatte nie zur HJ gehört. Er hatte sich schon als Fünfzehnjähriger trotz des Drängens seiner Eltern und der Drohungen einiger Lehrer und Mitschüler geweigert der HJ beizutreten. Nach langen Zweifeln entschied sich Graf im Dezember 1942 der Gruppe beizutreten.

 Professor Kurt Huber wurde am 24. Oktober 1893 geboren. Er war ein Professor an der Münchener Universität, der sich nicht scheute, in seinen Vorlesungen von jüdischen Musikern, Schriftstellern und Philosophen zu sprechen. Huber machte gerne ironische Anspielungen („ Er ist Jude, Vorsicht, dass man sich nicht vergifte" ). Trotz seiner anfänglichen Begeisterung stand er Hitler immer kritisch gegenüber und zögerte nicht, kurz vor Weihnachten 1942 der Weißen Rose beizutreten.

 Das letzte Mitglied war Sophie Scholl, die durch ihren Bruder Hans zu der Weißen Rose kam.

2. Ideen und Ziele der Weißen Rose

Die Gründer der Weißen Rose hatten alle ihre Zweifel am Krieg und an Hitler, doch als stärkstes gemeinsames Motiv für den Widerstand wird die christliche Empörung über die Gewaltverbrechen an den Juden und Polen gesehen. Die christlichen Prinzipien widersprachen Hitlers neuer totalitärer Macht und Hans und die anderen fürchteten den Verlust dieser Prinzipien im neuen Staat, daher entschlossen sie sich nur einige Tage nach der Gründung der Gruppe das erste Flugblatt zu veröffentlichen. Die ersten vier Flugblätter wurden in einem Zeitraum von nur 16 Tagen veröffentlicht. Die Flugblätter sollten vor allem Akademiker ansprechen, um sie an ihre staatlichen Pflichten zu erinnern. Die höhere Klasse, also die Akademiker, sollten das einfache Volk führen. Schmorell vertrat die Auffassung, dass der einfache Mensch nicht alles selbst begreifen, selbst entscheiden könne, er maße es sich auch gar nicht an, er vertraue seinen Führern, der Intelligenz, die es besser verstehe als er. Die Sprache der Flugblätter war die Sprache des klassischen Bürgertums und Schriftsteller wie Schiller, Goethe, Novalis, Laotse, die Bibel und Aristoteles wurden zitiert. Die Empfänger der ersten Flugblätter waren vorwiegend Schriftsteller, Professoren, Schuldirektoren, usw., aber auch Besitzer von Cafés und Lebensmittelgeschäften, so wie Freunde, Familie und Bekannte.

Die ersten vier Flugblätter sollten die Menschen aufrütteln und zum Widerstand anregen. Die Deutschen werden als willenlose Mitläufer bezeichnet, die mit schuld am Schicksal der

300 000 getöteten Juden, Polen und getöteten Widerstandskämpfer sind. Die Menschen sollen passiven Widerstand leisten, d.h. die Kriegsindustrie, die Wirtschaft, usw. sabotieren um den Krieg aufzuhalten. Am Ende jedes Flugblattes fordern sie die Menschen auf, die Blätter zu vervielfältigen und zu verbreiten, z.B. mit dem Wortlaut „Wir bitten

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