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English Essay

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Par   •  17 Janvier 2013  •  813 Mots (4 Pages)  •  619 Vues

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Gedichts Interpretation

In dem Gedicht „Mondnacht“, das 1837 von Joseph von Eichendorf zur Zeit der Romantik verfasst wurde, beschreibt ein lyrisches Ich eine harmonische Nacht in der Natur. Im Vordergrund stehen dabei, die für die Romantik typischen Themen wie die Sehnsucht und Harmonie.

„Mondnacht“ besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen, die ein regelmäßiges Kreuzreimschema aufweisen, welches den harmonischen Aspekt des Gedichtes unterstreicht. Außerdem sind alle Verse in allen drei Strophen durch einen dreihebigen Jambus verbunden.

Das lyrische Ich beschreibt in der ersten Strophe einen Kuss zwischen dem Himmel und der Erde. Dabei werden Himmel und Erde durch den Kuss als männliches und weibliches Liebespaar personifiziert. Durch die Personifikation wirkt diese Begegnung von Himmel und Erde eindringlicher und lebendiger auf den Leser, da er sich so besser damit identifizieren kann. Mit Hilfe des Konjunktivs in der ersten Strophe, dem Enjambement zwischen erstem und zweitem Vers und den Verben „küssen“ und „träumen wird eine harmonische Atmosphäre erstellt und auch eine positive Stimmung.

In der zweiten Strophe wird die reale Natur in der Umgebung des lyrischen Ichs beschrieben. Dies ist auch daran zu erkennen, dass diese Strophe im Indikativ formuliert ist. Eine genaue bildhafte Vorstellung der Landschaft erhält der Leser durch die Substantive, wie zum Beispiel: „Luft“, „Felder“, „Ähren“ und „Wälder“. Vor allem in dieser Strophe ist die Ruhe und Entspannung des lyrischen Ich zu bemerken. Es wählt ausschließlich Worte der leichten Bewegung oder der Ruhe („Die Ähren wogten sacht“ 2. Strophe Vers 2), („Es rauschten leis die Wälder“ 2. Strophe Vers 3). Es spricht im ersten Vers der dritten Strophe noch von den Feldern, so steigt der Blick langsam über die Wälder hinauf in den Himmel. Also bewegt sich der Blick Verlauf dieser Strophe immer weiter dem Himmel zu.

Erst in der dritten Strophe erwähnt sich das lyrische Ich zum ersten Mal, in dem es von „meine Seele“ (3. Str., 1. Vers) spricht. Dadurch lenkt es den Blick von der ersten Strophe (Horizont), über die zweite Strophe (unmittelbare Umgebung) nun auf sein Inneres. Auch diese Strophe ist, wie die erste, im Konjunktiv verfasst, beinhaltet ein Enjambement zwischen erstem und zweitem Vers, welches die Ausdehnung der Flügel symbolisiert und enthält Personifikationen, wie „meine Seele spannte“ (3. Str., Vers 1). Somit wird eine Verbindung zwischen erster und dritter Strophe aufgebaut. Zudem ist hier ein Wortspiel zu entdecken. „Flügel – flog – flöge“ welche alle aus der gleichen Wortfamilie stammen.

Während des Gedichtes erkennt man auch sehr deutlich einen Bogen der von der ersten bis zu dritten Strophe gespannt ist. Dazu erkennt man nun ein Kreislauf: In der ersten Strophe neigt sich der Himmel zur Erde. Die zweite Strophe spielt auf der Erde und der Flug der Seele zum Himmel folgt in der dritten Strophe.

Betrachtet man Eichendorffs „Mondnacht“ fällt einem auf, dass der Begriff „Mond“ nur im Titel erwähnt wird. Jedoch ist der Mond dem Leser die ganze Zeit gegenwärtig, da Eichendorff viele Motive der Nacht verwendet. Das Licht des Mondes ist nicht so strahlend, wie das der Sonne, sondern

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